Wochenrückblicke für Mai und Juni

Wochenrückblicke

für Mai und Juni 

Nachhaltig leben und lernen in der Kita Mullewapp

Seit unserem Klimafrühstück beschäftigen wir uns weiterhin mit dem Thema der gesunden Ernährung und Nachhaltigkeit.

Passend zu diesen Themen haben wir viel zu tun. Die Vorschüler gehen sich einmal im Ort anschauen, wie das Einkaufen damals ohne Supermarkt so war. Im alten Rathaus sind nämlich der Tante-Emma-Laden/ „Vrone“ und der Schuster ausgestellt, die damals als Einkaufsmöglichkeit/ Reperatur dienten. Nachdem sie sich das einmal angeschaut hatten, gingen die Vorschüler noch selbst einkaufen. Sie liefen zum Gemüselädchen und kauften mit einem Weidenkorb ausgerüstet Gurkenpflanzen, Schnittlauch und Petersilie, um diese in unser Hochbeet zu pflanzen. An unseren Hochbeeten gab es sowieso in dieser Zeit viel zu beobachten und zu tun. Es musste regelmäßig gegossen werden und die Pflanzen sprießten. Die Kartoffeln, die die Kinder gesteckt hatten wuchsen, die Erdbeeren wurden rot und die Radieschen, die wir einsäten wurden rund und dick. Deshalb beschlossen wir gemeinsam ein Radieschenfrühstück zu uns zu nehmen. Hierfür gingen einige Kinder am Morgen zu unserem Hochbeet, um die reifen Radieschen, Schnittlauch und Petersilie zu ernten. Dabei haben die Kinder auch einige reife Erdbeeren gefunden und gepflückt. Die Ernte wurde dann zu einem schönen Frühstücksteller gestaltet und dazu wurde noch frisches Brot vom Bäcker mit Butter beschmiert. Während der Frühstückszeit konnten die Kinder dann ihr Butterbrot ganz nach ihrem Geschmack mit Radieschen, Schnittlauch und/oder Petersilie belegen und zum Nachtisch gab es dann noch die leckeren Erdbeeren. Das hat allen supergut geschmeckt.

 

Auch an unserem Apfelbaum im Garten ist gut zu beobachten, wie lange es dauert, bis die Äpfel größer werden. Allerdings müssen wir auch noch einige Zeit warten, bis die Äpfel reif sind und auf unserem Obstteller gegessen werden können. Das Blumenwiesenbeet im Krippengarten gießen die Kinder immer wieder fleißig und können nun auch schon die wunderschönen, vielfältigen Blumen entdecken und bestaunen.Im Morgenkreis hören wir außerdem passend zu unseren Themen einige Geschichten, singen Lieder und spielen Fingerspiele.

Außerdem genießen wir das schöne Wetter und gehen so bald wie möglich nach draußen.

Wochenrückblicke

Nachhaltig leben und lernen in der Kita Mullewapp

   Bereits seit der Aktion „sauberer Landkreis“ beschäftigen wir uns mit dem Thema Umwelt.  Hier haben uns schon viele Fragen beschäftigt.

Welcher Müll gehört in welche Tonne?

Was passiert, wenn der Müll in der Umwelt landet und dort liegen bleibt?

Wie kann ich darauf achten wenig Müll zu verursachen?

Dazu passend haben wir schon einige Lieder gesungen und Geschichten gehört.

Außerdem begleitet uns das Thema jeden Tag beim Frühstück.

Habe ich heute nur gesundes Essen in meiner Dose?

Finde ich Müll in meiner Dose?

Was kann ich anstatt des verpackten Lebensmittels kaufen, um keinen Müll zu produzieren?

So sind wir im täglichen Gespräch über das Thema Müll und Müllvermeidung. Hierbei sind die Kinder sehr interessiert bei der Sache und ihnen ist es wichtig, keinen Müll in ihrer Frühstücksdose zu finden.

Dies haben wir dann noch einmal ganz praktisch in einem Klimafrühstück erlebt. Bei unserem Frühstücksbuffet befanden sich nur regionale und umweltfreundliche Produkte auf dem Tisch. Dabei hatten auch die Kinder die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, was sie davon essen oder trinken möchten und sie standen vor der Herausforderung ihr Brot selbst zu schmieren und zu belegen. Dies haben die Kinder gut gemeistert und waren sehr stolz und glücklich darüber, selbst aktiv zu werden.

Im Vorfeld haben wir zunächst im Morgenkreis mit Frau Elsesser und der Puppe Paul darüber gesprochen, wie unsere Lebensmittel verpackt sein können und welche umweltfreundlichen Alternativen möglich sind. So kann z.B. Joghurt im Mehrwegglas gekauft werden, um die vielen Joghurtbecher aus Plastik zu vermeiden. Ebenso gibt es z.B. Alternativen zu Saft und Milch im Tetrapack. Beides gibt es ebenfalls in Glasflaschen kaufen.

Auch über Regionalität haben wir im weiteren Verlauf gesprochen und uns in diesem Zusammenhang z.B. mal unser Hochbeet mit den Erdbeeren angeschaut. Gibt es da schon Erdbeeren, die man essen kann???

Dadurch erleben die Kinder ganz bewusst, wann es Lebensmittel bei uns gibt und wann sie vielleicht erst eine weite Reise zurücklegen müssen, um zu uns in den Supermarkt zu kommen.

Umweltpädagogik ist ein ganzheitliches Thema mit vielen Fasteten  und die Kinder sind nach wie vor sehr interessiert an der Thematik. Wir werden uns auch weiterhin mit den Kindern auf einen gemeinsamen Weg zum Schutz unserer Umwelt und uns selbst begeben. So möchten wir das Klimafrühstück in regelmäßigen Abständen einführen und Ende September planen wir ein Elternabend zum Thema Ernährung. „Gesund und nachhaltig“.

Wir hoffen dabei auf Ihr Interesse und danken Ihnen für Ihre Mithilfe.

 

 

 

 

Rückblick: Die Faschingsnarren sind los!

Rückblick

Die Faschingsnarren sind los!

 In unserer Kita sind viele bunte Verkleidungen zu bestaunen und es herrscht ausgelassene Faschingsstimmung. Mit lustigen Liedern und Quatschgeschichten läuten wir die Faschingszeit so richtig ein. Bei den Liedern ist es gar nicht so einfach sich den Text vom Lied zu merken und dabei auch noch die dazugehörenden Bewegungen auszuführen. Als wir die Quatschgeschichten gespannt verfolgen, müssen wir ganz schön aufpassen, was in der Geschichte nicht stimmt. Das fördert unsere kognitiven und motorischen Fähigkeiten. Außerdem macht es einfach Riesenspaß. Wir versuchen auch noch mit Luftballons zu balancieren und verschiedene Bewegungen damit auszuführen. Das ist gar nicht so leicht.

Nach der närrischen Faschingszeit beginnt nun eine neue Zeit. Ab dem Aschermittwoch beschäftigen wir uns mit der Zeit vor Ostern – mit der Fastenzeit, die vorösterliche Zeit-

Doch warum erinnern wir uns an die Fastenzeit? Was bedeutet überhaupt fasten? Und auf was können wir verzichten? Wie können wir in dieser Zeit miteinander umgehen? Können wir auf Schimpfwörter verzichten oder auf schupsen, hauen, treten, petzen…

All diese Fragen versuchen wir in dieser Zeit vor Ostern zu besprechen und für uns zu beantworten. Dabei überlegen die Kinder auch einmal selbst, was sie denn viel zuhause tun und auf was sie in dieser Zeit verändern wollen oder vielleicht auch einmal kurze Zeit zumindest verzichten können.

Dabei kommen die verschiedensten Ideen von den Kindern. So z.B. auf Süßes verzichten, auf sein Lieblingsspielzeug mal verzichten und vieles mehr.

Beim Spielen im Hof spüren wir wohl noch die winterliche Kälte, aber die Sonne lockt den Frühling und wir können die ersten Frühlingsboten entdecken.

Bald steht der Frühling vor der Tür. Dafür lernen wir schon einmal das Lied „Singt ein Vogel, singt im Märzenwald, kommt der helle, helle Frühling bald….“.

Wochenrückblick vom 17.01. – 28.01.2022

Wochenrückblick vom 17.01. – 28.01.2022

Die Franz von Hahn Gruppe beschäftigt sich in der ersten Woche noch einmal allgemein mit dem Thema Schnee. Wir überlegen, was man nur im Schnee machen kann und, wem was am meisten Spaß macht. Anhand des Erfahrungsschatzes der Kinder spielen wir verschiedene Schnee-Fingerspiele, singen Winterlieder und musizieren mit Instrumenten eine Schnee-Klanggeschichte. Hier müssen sich die Kinder besonders konzentrieren. Sie wollen ja ihren Einsatz nicht verpassen und müssen sich gut merken, wann ihr Instrument in der Geschichte drankommt.

In unserer Märchenwoche im Januar, hören wir uns das Märchen „Frau Holle“ an und überlegen, was für ein Sinn dahintersteckt. Ist es wohl besser mitzuhelfen und fleißig zu sein -wie die Goldmarie? Oder macht die faule Pechmarie das besser? Getreu nach dem Motto „viele Hände, schnelles Ende“ versuchen auch wir uns in der Freispielzeit an dem Vorbild der Goldmarie zu orientieren. Passend zum Märchen gestalten wir unser Fenster neu und jedes Kind darf ein Mandala passend zur Geschichte ausmalen. Außerdem spielen wir noch ein passendes Fingerspiel zur Frau Holle.

Einige Regeln werden im Morgenkreis noch einmal wiederholt und im Alltag wieder entsprechend umgesetzt. Die Erinnerung und erneute Besprechung einiger Regeln hat dem Gruppengeschehen gut getan, da alle wieder daran erinnert wurden, die es vielleicht vergessen hatten.

Wir feiern den Geburtstag von Felix und Mathea.

Herzlichen Glückwunsch!

Johnny Mauser Gruppe:

Sprache spielt in unserem Morgenkreis immer eine besondere Rolle. Die Kinder durften bei Rätseln zum Thema Winter und beim Reimspielen aktiv mitraten und -reden. Wir haben ein Gedicht vom Winter kennengelernt. Gespannt hörten die Kinder das Märchen von Frau Holle als Erzähltheater. Auch bei dem Theater „Die Fünf im Handschuh“ war Aufmerksamkeit, Konzentration und sich-mal-zurücknehmen gefragt. Weitere Geschichten erzählten von einem Indianer, der sich im Wald verirrte und von Tieren Hilfe erfuhr. Bei einer Mitmach-Geschichte konnten die Kinder aktiv am Erzählten teilnehmen und durch Bewegungen die Handlung begleiten. In einer Entspannungsgeschichte mit Musik im Hintergrund sucht eine Maus ein größeres Haus und begegnet verschiedenen Tieren. Zur Reflektion durften die Kinder die erzählten Geschichten mit ihren Worten nacherzählen. In einer Erzählrunde am Freitag teilten die Kinder uns mit, was ihnen in dieser Woche im Morgenkreis gut gefallen hat.

Zur Freude der Kinder und um Miteinander aktiv zu werden haben wir gemeinsam verschiedene Kreisspiele gespielt, die zum Teil von den Kindern gewünscht wurden. Hier erleben die Kinder mal im Mittepunkt stehen zu dürfen, sich aber auch mal zurückzunehmen und aushalten zu lernen vielleicht auch mal nicht an der Reihe zu sein – Frustration auszuhalten. (Schneemannspiel, Schlangentanz, Katzentanz und das aktive schnelle Fangspiel Katze und Maus …) Aktiv durften die Kinder außerdem beim Kennenlernen von einzelnen Yoga-Übungen werden, die wir miteinander praktiziert haben. Die Kinder trainieren dabei ihr Körpergefühl z.B. Balance.

 

Wochenrückblick vom 10.01. – 14.01.2022

Wochenrückblick vom 10.01. – 14.01.2022

Das neue Jahr hat begonnen und wir wünschen Ihnen noch alles Gute im neuen Jahr. Bleiben Sie weiterhin gesund und wir hoffen, dass die Dinge, die Sie sich für das neue Jahr vorgenommen haben, auch so gelingen.

In unserer Kita gewöhnen wir uns nach den „langen“ Ferien erst einmal wieder an die Abläufe und Regeln In den Gruppen.

Dabei tauchen einige Fragen auf, die wir im Morgenkreis und im Alltag versuchen zu beantworten:

Wie gehen wir miteinander um? Welche Worte verwenden wir für einen freundlichen Umgang miteinander? Wie war das mit dem Aufräumen?

Im Morgenkreis blicken wir noch einmal auf die vergangene Zeit zurück. Was ist alles in den Ferien passiert? Die Kinder berichten von verschiedenen Unternehmungen, die sie zuhause gemacht haben. So z.B. sind die Kinder Schlitten gefahren oder haben Schneemänner gebaut und vieles andere mehr. Das Christkind kam außerdem in den Ferien zu den Kindern und hat einige Geschenke gebracht. Während der Ferienzeit hat auch ein neues Jahr begonnen. Einige haben zuhause Silvester gefeiert und durften ganz lange aufbleiben. Wir betrachten die neue Jahreszahl „2022“ und vergleichen sie mit der alten Zahl „2021“. Was hat sich an der Zahl verändert?

Es gibt auch einige Neuzugänge bei uns in den Kindergartengruppen.

In der Johnny Mauser Gruppe begrüßen wir Frieda mit ihrer Familie.

In der Franz von Hahn Gruppe begrüßen wir Timon mit seiner Familie.

HERZLICH WILLKOMMEN!

Weihnachten 2021

Ein ereignisreiches, spannendes und kreatives Jahr geht zu Ende. Wir wünschen Ihnen allen und Ihren Familien eine gesegnete Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr. Bleiben Sie alle gesund.

Bis im neuen Jahr

Ihr Team der Kita Mullewapp

Wochenrückblick vom 15.11. – 10.12.2021

Wochenrückblick vom 15.11. – 10.12.2021

Alle Kinder im ganzen Haus bereiten sich auf die Ankunft des heiligen Nikolaus vor. Die Vorschulkinder üben ihr Gedicht, um es dem Nikolaus vorzutragen. Die anderen singen fleißig das Lied „Morgen kommt der Nikolaus“ und das Fingerspiel von „Trude, Peter, Fritz und Franz…“. Da müssen sich die Kinder ganz schön viele Sachen merken. Denn zu dem Text werden auch noch Bewegungen geübt. Dann ist der Nikolaustag endlich da. Wir laufen nach dem Frühstück in den Wald und dort treffen wir doch dann tatsächlich den Nikolaus und die Freude bei allen ist riesengroß. Der Nikolaus hatte sogar für jedes Kind seinen Nikolausstrumpf gefüllt. Nach dem Besuch des Nikolauses üben wir weitere weihnachtliche Lieder und spielen Fingerspiele zum Winter. Wir hoffen so sehr, dass es endlich schneit, und wir tun alles dafür. So singen wir ausgiebig das Lied „Schneeflöckchen, Weißröckchen“, damit die Schneeflocken endlich zur Erde kommen und wir uns über die weiße Pracht freuen können. Die Spannung steigt an jedem Tag im Morgenkreis aufs Neue. Welcher Namenszettel wird wohl an diesem Tag gezogen und wer darf seinen Handschuh vom Adventskalender mit nach Hause nehmen? Da heißt es sich in Geduld zu üben. Denn es kommt natürlich nicht jedes Kind an einem Tag dran, sondern immer nur eins aus jeder Gruppe. In der weihnachtlichen Werkstatt werden außerdem ein paar Weihnachtswichtel und -eulen zum Aufhängen gebastelt und wir kümmern uns um das Weihnachtsgeschenk für Mama und Papa. Aber pssssssst, es wird nichts verraten. In der Franz von Hahn Gruppe ist nachdem der Nikolaus da war auch wieder ein kleiner frecher Weihnachtswichtel namens Nisse eingezogen. Wir kümmern uns liebevoll um ihn und stellen ihm etwas zu Essen und zu Trinken hin. Wenn er dann nachts zu uns kommt und sich über seine Mahlzeit freut, dann schickt er uns auch manchmal einen Brief. Am Tag ist er dann nämlich so müde, dass er den ganzen Tag verschläft und erst nachts wieder aufwacht.

Wir feiern den Geburtstag von Eddie und Malia. Herzlichen Glückwunsch!

St. Martin 2021

St. Martin 2021

 

St. Martin hat seinen Mantel geteilt.

Er hat den Armen geholfen.

Er war ein Licht in der Dunkelheit.

Er hat Menschen froh und hell gemacht.

Licht leuchtet – es macht hell und warm.

Je mehr Lichter wir anzünden, desto heller und schöner wird es.

 

Leichte Regenwolken zogen am vergangenen Samstag über unseren Himmel und es regnete auch immer mal wieder.

Doch gegen 17.30 Uhr trafen sich die Familien unserer Kita Mullewapp auf dem Schulhof, um mit den leuchtenden Laternen in die Welt hinauszuziehen.

Angeführt vom Martinsmann, der von Johanna Grandhome auf hohem Ross gespielt wurde, zogen wir durch die Straßen von Rottenberg.

Die   Freiwillige Feuerwehr Rottenberg war zur Stelle. Sie sicherten die Straßen in der Dunkelheit ab, regelte den regen Straßenverkehr und

die Kinder- und Jugendfeuerwehr meisterte ihre Aufgabe mit der Absperrung zum Martinspferd.

Mit festlicher Musik umrahmte das Blasorchester der Germania Rottenberg den Martinszug mit traditionellen Martinsliedern.

Die leuchtenden Laternen und so mancher Kerzenschein an den Häusern ließen die dunklen Straßen auf eine ganz besondere Art erstrahlen

und trugen zum Lichtermeer des Martinszuges bei.

Auf dem Kirchplatz erinnerten wir uns an den Hl. Martin im Gebet und die Vorschulkinder spielten dazu ein Martinsspiel.

Am Ende gab es symbolisch für die Familien Martinsmänner zum Teilen.

 

Wir möchten uns auf diesem Wege bei Allen bedanken, die mit uns dieses Fest gefeiert und zum Gelingen beitragen haben.

 

Somit lebt die Geschichte des Hl. Martin in uns weiter.

Vielen herzlichen Dank!

 

Wochenrückblick vom 01.11. – 12.11.2021

Wochenrückblick vom 01.11. – 12.11.2021

 Es ist November. Die Tage bis zum Martinstag und zum Martinszug sind gezählt. In beiden Gruppen werden die letzten Laternen während der Freispielzeit fertig gebastelt und die Vorfreude auf St. Martin steigt. Wir schauen uns im Bilderbuchkino an, was Martin Gutes getan hat und die Kinder übertragen das Gesehene auf ihre eigene Erfahrungswelt. Was können wir tun, um wie St. Martin zu sein? Wie müssen wir uns verhalten, um Freude zu schenken und zu helfen, wie St. Martin. Dies wird dann auch praktisch gelebt. Wir spielen das Verhalten vom heiligen Martin in einem Martinsspiel nach. Dabei werden die Rollen in mehreren Wiederholungen immer wieder gewechselt. So ist jedes Kind einmal gefordert zu überlegen, wie die Rolle des Martin oder des armen Mannes gespielt wird und wann der jeweilige Einsatz dran ist. Außerdem reflektieren wir mit den Kindern noch wie sie sich in der jeweiligen Rolle gefühlt haben und spannen auch hier wieder einen Bogen in die Erfahrungswelt der Kinder. Hier können sie noch einmal überlegen, wann sie sich auch so fühlen, wie in der Rolle des Martin oder des Bettlers. Dabei kommen einige Fragen auf, mit denen sich die Kinder beschäftigen. Was ist passiert, wenn sich jemand so fühlt wie der arme Mann? (z.B. wenn sie sich weh getan haben oder wenn niemand zum Spielen da ist) Eine weitere Frage war: Was kann ich tun, um wie St. Martin zu sein – zu helfen, zu teilen? (z.B. jemanden trösten oder einfach mal mit jemandem spielen oder jemanden mitspielen lassen). Während unserer Martinsbäckerei zieht dann auch ein wunderbarer Duft durch den Kindergarten. Die Kinder backen leckere Martinsmänner und -frauen. Jedes Kind nimmt dann einen Martinsmann oder eine Martinsfrau mit nach Hause, um diese/n in der Familie zu teilen und auch den Gedanken vom heiligen Martin mit nach Hause zu tragen. Außerdem üben wir fleißig die Martinslieder für unser Martinsspiel und für den Martinszug, damit wir die Blaskapelle dann gut mit unserem Gesang unterstützen und untermalen können.

So soll uns der Gedanke auch noch nach dem Martinszug begleiten. Lasst uns wie St. Martin sein. Lasst uns helfen und teilen.

Wochenrückblick vom 18.10. – 29.10.2021

Wochenrückblick vom 18.10. – 29.10.2021

Die Franz von Hahn Kinder befinden sich thematisch schon auf dem Weg zum St. Martinstag. Wir unterhalten uns darüber, wie wichtig es ist nett zueinander zu sein, einander zu helfen und miteinander zu teilen. Dies vertiefen wir in verschiedenen Geschichten, Liedern und Versen. So begleitet uns z.B. der Regenbogenfisch durch die Tage. Er teilt seine Schuppen mit anderen Fischen und hilft armen einsamen Fischen in der Not. Auch Maxi lernt, dass teilen wichtig ist. Dies hören wir in Maxis Geschichte vom Teilen. Dies soll uns nun schon einmal als Grundlage für die Martinslegende dienen. Außerdem überlegen die Kinder, was man denn für ein Fest alles gebrauchen kann und wie unser St. Martinsfest aussehen könnte. Hier greifen die Kinder auf ihren Erfahrungsschatz vergangener Feste zurück. Im Morgenkreis singen wir bereits die ersten Martinslieder, um uns in eine Martinsstimmung zu bringen. Hier müssen die Kinder sich die Lieder ins Gedächtnis rufen, die ihnen noch vom letzten Jahr einfallen. Dies waren vor allem „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“ und „Ich geh mit meiner Laterne“.

In der „Bastelwerkstatt“ während der Freispielzeit trainieren wir unseren Umgang mit Kleber und Schere, indem wir unsere Martinslaternen weiterbasteln.

Wir feiern den Geburtstag von Theo und Somi. Herzlichen Glückwunsch!

Wir nutzen das trockene und schöne Wetter, um uns möglichst viel im Freien zu bewegen und draußen zu spielen.

In dieser Woche war unser Thema: „verschieden sein“. Darum geht es auch in dem Bilderbuch „Frederik“, welches wir im Morgenkreis gemeinsam betrachtet und besprochen haben. Auch in dem Fingerspiel „Jeder ist anders“ geht es um die Unterschiedlichkeit von uns Menschen. Die Kinder durften den anderen erzählen was sie gut können. Ein weiteres Thema, welches uns schon einstimmt in die Martinszeit war „Licht“. Dazu haben wir das Lied: „Tragt in die Welt nun ein Licht“ gesungen und gemeinsam überlegt wem wir helfen oder eine Freude machen können – zu wem wir ein Licht tragen können.

Außerdem haben wir noch eine Geschichte von einem Kürbis, der nicht aufgegessen werden wollte und zum Schluss zu einer „Kürbislaterne“ wurde.

Während der Freispielzeit haben viele Kinder fleißig an ihren Martinslaternen gebastelt.

Am Montag erzählen wir die Geschichte vom lachenden Kürbis, der von Kindern gefunden wird und zu einer schönen lachenden Kürbislaterne verzaubert wird. Die Geschichte vom lachenden Kürbis spielen wir am Dienstag auch nach. Auch singen wir das Lied: „Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind“. Dabei können die Kinder zeigen, wie gut sie bereits dieses Lied können. Am Mittwoch lesen wir die Geschichte: „Markus singt ein Martinslied“ und „Ein bisschen so wie Martin“. Dabei fragen wir uns was Sankt Martin Gutes gemacht hat. Auch singen wir „Ein bisschen so wie Martin“. Bei der Geschichte „Der Streik der Sterne“, die wir am Donnerstag lesen, geht es um die Sterne, die traurig sind, weil sie nicht mehr beachtet werden und dann streiken. Durch den Gesang der Kinder am Sankt Martin beenden die Sterne ihren Streik. Am Freitag spielen wir noch ein Tastspiel.